Antworten / Controlling & FP&A

Was ist der Unterschied zwischen Budget, Forecast und Mittelfristplanung?

Eine Kernfrage aus dem Bereich Controlling & FP&A — sie kommt in Analyst- und Associate-Gesprächen bei Banken, Beratungen und Prüfungsgesellschaften regelmäßig vor.

DIE KURZE ANTWORT

Das Budget ist die verbindliche Zielgröße für ein Geschäftsjahr, meist im Herbst verabschiedet und Grundlage für Zielvereinbarungen. Der Forecast ist die aktuelle Erwartung, wie das Jahr tatsächlich endet, wird unterjährig fortgeschrieben und ist bewusst nicht verbindlich — er soll ehrlich sein, nicht ambitioniert. Die Mittelfristplanung reicht über drei bis fünf Jahre und dient der strategischen Steuerung, Investitions- und Finanzierungsentscheidungen. Der häufigste Fehler in der Praxis ist, den Forecast am Budget auszurichten, weil dann die Frühwarnfunktion verlorengeht.

WORAUF INTERVIEWER ACHTEN

  • Budget: verbindliches Jahresziel, Grundlage der Zielvereinbarung
  • Forecast: unverbindliche, aktuelle Erwartung, laufend fortgeschrieben
  • Mittelfristplanung: drei bis fünf Jahre, strategische Steuerung
  • Forecast darf nicht ans Budget angeglichen werden

TYPISCHE FEHLER

  • Setzt Forecast und Budget gleich
  • Kennt den unterschiedlichen Verbindlichkeitsgrad nicht
  • Nennt keine Zeithorizonte

Die Musterantwort kennst du jetzt. Wie klingt deine?

Im Gespräch hast du diese Seite nicht. Da lieferst du deine eigene Version auf die Uhr. Übe diese und über 1.000 weitere Fragen mit Bewertung jeder einzelnen Antwort.

QUICKFIRE STARTEN →Oder vollständige Controlling & FP&A-Fallsimulationen trainieren →

VERWANDTE FRAGEN