Antworten / Controlling & FP&A
Wie hängen die drei Abschlussrechnungen zusammen?
Eine Kernfrage aus dem Bereich Controlling & FP&A — sie kommt in Analyst- und Associate-Gesprächen bei Banken, Beratungen und Prüfungsgesellschaften regelmäßig vor.
DIE KURZE ANTWORT
Der Jahresüberschuss aus der Gewinn- und Verlustrechnung ist Ausgangspunkt der Kapitalflussrechnung und erhöht zugleich die Gewinnrücklagen in der Bilanz. In der Kapitalflussrechnung werden zahlungsunwirksame Posten wie Abschreibungen zurückgerechnet und Veränderungen des Working Capital berücksichtigt; dazu kommen Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Der resultierende Zahlungsmittelbestand erscheint als Position in der Bilanz. Damit schließt sich der Kreis, und die Bilanz gleicht sich aus. Wer diesen Zusammenhang beherrscht, kann jede Frage nach dem Effekt einer Buchung sauber durchspielen.
WORAUF INTERVIEWER ACHTEN
- ✓Jahresüberschuss führt in Kapitalflussrechnung und Gewinnrücklagen
- ✓Rückrechnung zahlungsunwirksamer Posten und Working Capital
- ✓Investitions- und Finanzierungstätigkeit ergänzen den Cashflow
- ✓Endbestand an Zahlungsmitteln schließt den Kreis in der Bilanz
TYPISCHE FEHLER
- ✗Kann den Weg vom Ergebnis zum Zahlungsmittelbestand nicht nachzeichnen
- ✗Vergisst die Working-Capital-Veränderung
- ✗Verbindet die Gewinnrücklagen nicht mit dem Ergebnis
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