Was ist Cash Pooling und welche Formen gibt es?
Eine Kernfrage aus dem Bereich Treasury — sie kommt in Analyst- und Associate-Gesprächen bei Banken, Beratungen und Prüfungsgesellschaften regelmäßig vor.
DIE KURZE ANTWORT
Cash Pooling bündelt die Liquidität mehrerer Konzerngesellschaften, um Zinsaufwand zu senken und Überschüsse zentral zu steuern. Beim physischen Pooling werden Salden tatsächlich auf ein Zielkonto übertragen, wodurch konzerninterne Darlehensverhältnisse entstehen. Beim Notional Pooling werden die Salden nur rechnerisch zusammengefasst, ohne Zahlungsströme. Wesentliche Nebenbedingungen sind angemessene Verzinsung zwischen den Gesellschaften, die Kapitalerhaltungsvorschriften bei Aufwärtsdarlehen und in Krisensituationen die Frage, ob die Teilnahme am Pool noch zulässig ist.
WORAUF INTERVIEWER ACHTEN
- ✓Bündelung der Konzernliquidität zur Zinsoptimierung
- ✓Physisch mit echten Übertragungen, notional nur rechnerisch
- ✓Konzerninterne Darlehen erfordern angemessene Verzinsung
- ✓Kapitalerhaltung und Krisensituation als Grenzen
TYPISCHE FEHLER
- ✗Kennt nur eine der beiden Formen
- ✗Übersieht die konzerninternen Darlehensverhältnisse
- ✗Sieht keine rechtlichen Grenzen
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