Was macht ein gutes LBO-Ziel aus?
Eine Kernfrage aus dem Bereich Private Equity — sie kommt in Analyst- und Associate-Gesprächen bei Banken, Beratungen und Prüfungsgesellschaften regelmäßig vor.
DIE KURZE ANTWORT
Entscheidend ist die Fähigkeit, Schulden zu tragen. Gesucht sind stabile, planbare Cashflows, ein etabliertes Geschäftsmodell in einem reifen Markt, geringer Investitionsbedarf und eine hohe Cash Conversion. Hilfreich sind eine niedrige Ausgangsverschuldung, werthaltige Vermögenswerte als Sicherheit, eine fragmentierte Wettbewerbslandschaft für Zukäufe und erkennbare operative Verbesserungspotenziale. Ungeeignet sind zyklische Geschäfte, kapitalintensive Wachstumsstorys und Unternehmen mit Klumpenrisiko bei wenigen Kunden.
WORAUF INTERVIEWER ACHTEN
- ✓Stabile, planbare Cashflows als Kern
- ✓Geringer Investitionsbedarf, hohe Cash Conversion
- ✓Niedrige Ausgangsverschuldung und werthaltige Sicherheiten
- ✓Erkennbare operative Hebel, kein Klumpenrisiko
TYPISCHE FEHLER
- ✗Nennt Wachstum als wichtigstes Kriterium
- ✗Übersieht Zyklizität als Ausschlusskriterium
- ✗Argumentiert ergebnis- statt cashflowbezogen
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